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Willkommen zum Irland-Lexikon!

Vorbemerkungen:

Dieser Index erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, so schön dies auch wäre.

Sämtliche Begriffe zu geschichtlichen Themen und Personen befinden sich auf einer Extra-Seite im Geschichts-Bereich.

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Alkohol
(Es liegt leider in der Natur des Alphabets, daß gerade dieser Begriff hier als erstes auftaucht.)
Alkohol wird im Pub getrunken. Das machen in Irland alle so, mit der Bierdose vor dem Pantoffelkino sitzt wahrscheinlich kaum einer, schon weil Guinness aus Dose oder Flasche scheußlich schmeckt.
Bier: im Prinzip Guinness und ein paar andere. Siehe auch Bier.
Whiskey: nicht ganz so große Mengen wie Bier. Beliebtes Souvenir. Siehe auch Whiskey.

Anhalter
Irland ist eine der letzten Regionen dieser armen Welt, in der man noch relativ sicher per Anhalter fahren kann und damit sogar an einem landesweiten Brauch teilhat. Teilweise halten die Leute sogar an, ohne dass man winkt. Es gibt immer genug interessanten Gesprächsstoff und billig ist es auch.
(Wichtige Anmerkung: diese Erfahrung stammt aus dem Jahre 1999. Es gibt Anzeichen, dass sich diese geradezu paradiesischen Zustände inzwischen verschlechtert haben. Ich lass das aber trotzdem hier drin, weil ich es schön fand.)
Siehe auch Unterwegs.

Anreise / Abreise
Siehe Unterwegs und Flugzeug.

Auto
Man fährt in Irland auf der falschen Straßenseite. Die Straßen sind oftmals recht eng und unübersichtlich, hügelig und kurvenreich, besonders in abgelegeneren Gebieten. Hinzu kommen lokale Besonderheiten wie Vieh auf der Straße oder eine kleine Überschwemmung in Küstenregionen. Im allgemeinen herrscht wenig Autoverkehr. Das Auto ist besonders günstig für weite Reisen und für Gegenden, in denen zu besuchende Orte weit auseinanderliegen. Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen zu reisen ist sehr populär.
Siehe auch Unterwegs.

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Baden
Irland ist nicht das typische Land für einen Badeurlaub, trotzdem gibt es natürlich an einigen Ecken sehr schöne und oft auch sehr einsame Strände. Bei schönem Wetter durchaus angenehm.

Beachcombing
Die Angewohnheit von Küstenbewohnern, am Strand nach angespülten brauchbaren Dingen zu suchen, vor allem kostenloses Holz zum Heizen. Genaugenommen weiss ich nicht ob es überhaupt typisch irisch ist. Übersetzt bedeutet das Wort "Strandkämmen" (Übersetzungen anderer Extremsportarten klingen im Deutschen auch nicht besser).

Bed and Breakfast, B&B
Siehe Unterkunft.

Berg, höchster
Carrauntoohill bei Killarney, Co. Kerry, 1038m.
Siehe auch County Kerry.

Bier
Prinzipiell, siehe Guinness.
Ok, ok, es gibt noch ein paar andere Sorten, auch Importe. Pils ist nicht sehr verbreitet. Standard ist das Pint, etwas mehr als ein halber Liter. Bei geringerem Bedarf bestellt man nur ein Glass.

Bücher
Hier nur meine Meinung zu ein paar wenigen.
Generell gilt für Reiseführer und auch für diese Seite: sie stellen eine Auswahl dar und präsentieren die Meinung des Autors. Im Allgemeinen und wahrscheinlich zwangsläufig führen sie oberflächlich auf ausgetretene Touristenpfade und Standard-Sehenswürdigkeiten. Was fehlt sind die kleinen Dinge und die vergessenen Ecken. Brauchbar sind sie natürlich trotzdem mit praktischen Tipps, Hinweisen zur Reise und geben einen groben Überblick. Dabei gilt: je dicker, desto besser.
Ein annehmbarer Kompromiss ist zum Beispiel das Reisetaschenbuch Irland von Dumont.
In Bildbände sollte man mal einen Blick werfen und dann entscheiden. Verdruss bereitet manchmal, dass, kommt man an den Ort, alles längst nicht so ideal aussieht wie im Buch. Das kommt natürlich daher, dass für Bildbände die besten Bilder von absoluten Spitzenfotografen ausgewählt werden (wenn doch alles so aussieht, haben Sie den falschen Bildband gekauft, hehe). Kennt man den Ort, den das Bild zeigt, verändert sich die Erinnerung, und ich persönlich mag das nicht.
Book of Kells: sehr altes Psalmbuch mit extravaganten Verzierungen und religiösen Darstellungen aus dem 7.-9. Jahrhundert. Aufwendig hergestellt, liegt es heute im Trinity College in Dublin. In den meisten Andenkenläden kann man mehr oder weniger aufwendige (Teil-)Reproduktionen erstehen.
Weitere Bücher auf der Bücher-Seite.

Busse
Busse fahren in Irland genau dann, wann man will, und genau dorthin, wohin man will. Dieser Eindruck entsteht zumindest, denn das Bus Eireann-Busnetz ist sehr gut ausgebaut und wird auf größeren Linien zudem noch von privaten Unternehmen ergänzt. Sogar das Ein- und Aussteigen gestaltet sich manchmal mehr in Richtung des Trampens. Mitunter ist nicht ganz klar, wie und wo man umzusteigen hat, das kriegt man dann erst durch Fragerei heraus, was dann aber dahingehend erleichtert, dass man zum Beispiel mit diesem klapprigen, bereits von den Phöniziern ausgemusterten Versuchsmodell nicht bis Dublin muss (oder doch). Außerhalb der Saison ist das Busnetz nicht ganz so dicht, manche Linien werden dann nicht mehr bedient. Je nach Auslastung können auch Fahrräder mitgenommen werden.
Siehe auch Unterwegs.

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Camping
Günstige Art der Unterkunft, nicht sehr dicht gesäte Campingplätze. Manchmal ist wild campen oder auf dem Grundstück von Hostels erlaubt. Unbedingt fragen. Wetter beachten.
Siehe Unterkunft.

Crack
In dem Fall keine Droge, sondern die irische Bezeichnung (craic) für jede Art von Spaß, Unterhaltung und fröhlichem Beisammensein. Es ist schwer, es genau zu erklären, "aber wenn Sie ihn haben, werden Sie es wissen".
Siehe Pub.

Croagh Patrick
Pilgerberg im County Mayo. Der Heilige Patrick verbrachte hier der Legende nach im Jahre 441 40 Tage und Nächte und vertrieb die "heidnischen" Religionen. Heute Ziel von zahlreichen Pilgern, die den sehr beschwerlichen Aufstieg nicht scheuen.

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Deutsche in Irland
Erstmal zu den Klischees, die es über Deutsche im Ausland gibt: sie stimmen. Hehe.
Kurz: Deutsche haben in der Welt mit dem ihnen aufgedrückten Stempel der Humorlosigkeit, der Verschlossenheit und der Arroganz zu kämpfen. Ausnahmen allerdings findet man in Irland verstärkt.

Dolmen

Prähistorische, sogenannte Ganggräber. In Irland sehr zahlreich und in verschiedenen Größen über das ganze Land verstreut. Das Bild zeigt den Poulnabrone Dolmen auf dem Burren.
Siehe auch Menhire und Ringforts.

Drizzle
Englische Bezeichnung für Nieselregen, sobald er anfängt zu nerven.

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Einkaufen
Irland ist relativ teuer, Euro hin oder her. In größeren Orten und Touristenzentren eine große Auswahl an Läden und Kaufhäusern. Inzwischen sind die ersten deutschen Billigsupermarktketten auch in Irland vertreten.
Siehe auch Souvenirs.

Eisenbahn
Es gibt nur einige Linien zwischen den großen Städten (z.b. Dublin, Waterford, Cork, Limerick, Galway, Killarney, Athlone, Sligo, Belfast). Bahnfahren ist nur wenig teurer als Reisen mit dem Bus.
Siehe auch Unterwegs.

Englisch
Die Landessprache. Natürlich mit einem eigenen Dialekt, nicht so breit und ohrbohrend wie in Amerika, besser verständlich als in Australien und nicht so furchtbar krächzend gedehnt wie bei diesen BritPop-Combos, wenn man das beispielhaft für englisches Englisch nehmen will. Neben Englisch spricht man stellenweise noch Gälisch. Siehe auch Sprachenlernen.

Essen
Frühstück: das irische Frühstück ist sehr reichhaltig. Es gibt Cornflakes, Müsli, Kaffee, Tee, Milch, Orangensaft, Toast, Marmelade, Spiegeleier, Würstchen, gebratenen Speck, "Black Pudding" und "White Pudding" (ich glaube, das ist gebratene Blutwurst oder so was). Manchmal gibt es auch traditionellen Haferschleim, den "Porridge", der in einer irischen Zeitung mal als "kulinarisches Äquivalent zum Drizzle" bezeichnet wurde. Auf Wunsch gibt es meist auch ein kontinentales Frühstück, aber das muss ja nicht sein. Auf meinen Radtouren hatte ich zu Beginn Angst, das fette Essen würde auf den Magen schlagen, aber dem ist nicht so. Man ist bis zum Nachmittag ziemlich satt, und es schmeckt auch noch gut.
Nachmittags und abends: kann man natürlich in ein Restaurant gehen. Da gibt es die ganz normale Auswahl, besonders gern natürlich alle Arten von Fisch. Typisch sind auch die zahlreichen Imbissvariationen, mal abgesehen von McDonald's&Co gibt es ein paar irische Ketten und einzelne Geschäfte, meist trotzdem nur Hamburger und Fritten. Eine Besonderheit stellt "Abrakebabra" dar, eine Schnellrestaurantkette mit massenkompatiblen Adaptionen einiger Gerichte dieser Welt (Kebabfleisch, Chili, Baguettes), im Regelfall ziemlich scharf. Ist aber für Fastfood mal was anderes, und schmeckt. In Pubs gibt es manchmal Imbiss, meist in Form von Sandwiches.

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Fahne
Siehe Flagge.

Fahrräder

Radfahren in Irland macht Spaß. Obwohl es zahlreiche Hügel gibt und es nahezu ständig auf und ab geht, fehlen doch höhere Berge oder dauerhaft steile Anfahrten. Es gibt, verglichen mit anderen Ländern, relativ wenig Autoverkehr. Die Straßen sind ein wenig eng und stellenweise uneben oder grob geteert. Mountainbikes sind also zu empfehlen, allerdings mit Schutzblechen, wegen des Regens. Man kann nahezu in allen etwas größeren Orten Fahrräder mieten. Bei gemieteten Rädern sollte man sich das Gerät mal näher betrachten, Schaltung und Bremsen probieren und sich Notwerk- und Flickzeug mitgeben lassen. Manchmal muss man einen Ausweis oder etwas Ähnliches als Pfand zurücklassen. Man zahlt fünf oder sechs Pfund pro Tag.
Das erste Fahrrad, das ich in Irland mietete, schien aus Aluminiumfolie gedrillt worden zu sein und war überall fehl am Platz, außer vielleicht auf einem Schrottplatz. Ob "Handbuilt in England" eine gute Werbung ist, weiß ich seitdem nicht mehr so genau. Einer der Reifen barst zwei mal an einem Tag. Aber wir lernten, die Räder zu benutzen, wir lernten, wo man das Rad treten muß, damit das Geräusch eine andere Tonlage erreicht, und wir lernten, mit einer Gangschaltung zu fahren, die beim Versuch des Gangwechsels lediglich anfing, laut zu rasseln. Wohlgemerkt, das waren keine Mountainbikes.
Das eigene Fahrrad kann man natürlich auch mitnehmen. Wenn genug Platz ist, kann man es im Bus transportieren. Reist man per Flugzeug an, muss man Probleme abwägen. Oft werden Räder auf Flughäfen beschädigt, und dann hat man den Stress. Die Pedale müssen abgebaut werden, und es muss ein Transportbehälter (eine Art Plastikfolie) von der Fluggesellschaft verwendet werden. Meine Meinung: ohne eigenes Rad ist man freier. Man kann weite Strecken schnell mit dem Bus reisen, und sich am Ziel seiner Träume ein Rad mieten.
Siehe Unterwegs.

Fallen, böse
Das Doppelzimmer-Dilemma: Abhängig von Art der Mitreisenden und Geschlecht der bevorzugten Partner sollte man bei der Frage nach einem Doppelzimmer folgendes beachten: ein double room enthält ein Doppelbett, ein twin room zwei einzelne.
Die Toiletten-Kalamität: Oft sind Toiletten in irisch (gälisch) beschriftet. Mna bedeutet Damen, Fir Herren. Und nicht umgekehrt.

Fernsehen
Es gibt zwei englischsprachige Sender und einen in Gälisch. Dort das übliche Angebot an Gameshows, Filmen, Nachrichten und oftmals lokalen Serien. Daneben, je nach technischer Ausstattung, ein paar englische oder weltweitere Kanäle.

Filme
Dieser Bereich wurde auf die Film-Seite ausgelagert.

Flagge
Grün-weiß-orange, genau wie diese Homepage. Die grüne Farbe steht für die katholische/nationalistische Bevölkerung, die orange für die protestantische/loayalistische, und das weiß dazwischen symbolisiert die Union und den Frieden.

Flugzeug
Anreise per Flugzeug bietet sich an, ist es doch oftmals billiger und schneller als mit Bus, Bahn oder Fähre und Auto. Zumindest einmal täglich wird Dublin von vielen großen Fluggesellschaften von vielen Städten angeflogen. Die größte irische Fluggesellschaft heißt Aer Lingus, und ich muss einfach hier mal sagen, dass dies die beste Gesellschaft ist, die ich kenne.
Von Deutschland aus fliegt Lufthansa manchmal direkt von größeren Städten, manchmal auch nur von Frankfurt/Main aus nach Dublin. Aer Lingus fliegt zur Zeit merkwürdigerweise von Düsseldorf nach Dublin, das aber sehr günstig.
Wirklich günstig fliegt die Billigfluglinie RyanAir ("Auf Wiedersehen Lufthansa"), nur liegt der Flughafen Hahn beileibe nicht "bei Frankfurt", wie die Werbung behauptet ("Frankfurt-Hahn").

Fotografieren
Schöne Fotos zu machen ist in Irland recht einfach, da das Land so schön ist. Da es jedoch auch keine wirklich großen und wichtigen Sehenswürdigkeiten gibt, trainiert es das Kameraauge auf die kleinen interessanten Dinge. Außerdem gilt: Je zoomer, desto besser.
An Filmmaterial kann ich Kodak-Filme empfehlen, Empfindlichkeit 200 oder 400. Bei wolkigem Himmel bringen diese Filme Kontraste noch am besten, wie ich finde. Filme sollte man zu Hause kaufen, denn sie sind in Irland recht teuer. Dafür kann man seine Bilder recht billig entwickeln lassen (z.B. auch per Post) und bekommt je nach Angebot auch einen neuen (allerdings Noname) Film dazu.

Fußball
Eine Sucht, der auch die Iren erlegen sind. Wer schon mal versucht hat, beispielsweise während der Fußball-WM 2002 beim Spiel Irland gegen Deutschland in einem Berliner Pub zwischen brüllenden, stinkenden, schwitzenden und besoffenen Fußballfans (zugegeben, die Attribute nochmals aufzuzählen hätte ich mir sparen können) einfach ein Bier zu trinken, weiß, was ich meine.

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Gälisch
Sozusagen das Latein Irlands. Die Briten führten das Englisch als Landessprache ein, und dabei ist es geblieben. Jedoch besinnt man sich auf die alte Kultur, und so sind heute fast alle Beschilderungen zweisprachig, die Kinder lernen das Gälische früh in der Schule, und viele Menschen sprechen es bei Bedarf. In einigen Gegenden ("Gaeltacht", z.B. auf den Aran Islands) ist es noch vorherrschende Sprache. Doch keine Angst, mit Englisch kommt man überall zurecht.
Die Aussprache gälischer Wörter ist in der Regel unvorhersehbar. Viele Buchstaben sind manchmal stumm und werden meistens völlig anders als was auch immer ausgesprochen.
Orte haben immer zwei Namen. Oftmals erkennt man in der englischen Form die Aussprache der gälischen Namen wieder, die "eingeenglischt" wurden (z.B. Cill Airne = Killarney). Manchmal aber auch nicht (z.B. Baile Atha Cliath = Dublin).
Siehe auch Ortsnamen.

Geld
Seit dem 1.1.2002 gilt in Irland der Euro. In ländlichen Gegenden kann es problematisch sein, einen Geldautomaten zu finden, es gibt Orte, an denen nur einmal am Tag (oder in der Woche) ein Bankbus kommt.

Grün
Häufigste Farbe in Irland.
Politisch: Identifikation mit dem katholischen Teil. Siehe auch Flagge, Nordirland und Orange.

Guinness
Trinken. Das schwarze Gold der grünen Insel (aua) und wahrscheinlich (neben der katholischen Kirche...) auch Geißel der Gesellschaft, zumindest wenn man Frank McCourt glaubt.

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Hostels
Siehe Unterkunft.

Hotels
Siehe Unterkunft.

Humor
Die irische Art Humor zeigt sich besonders in der Musik, z.B. wenn auf schwarzhumorigste Art mit Engländern und der Weltpolitik umgegangen wird. Nur ein Beispiel aus einem Folksong, das ich mich gerade noch getraue hier wiederzugeben.
  Some say the devil's dead, the devil's dead, the devil's dead.
  Some say the devil's dead and buried in Killarney.
  More say he rose again, more say he rose again
  More say he rose again and joined the British Army.
Gehört in einem Pub, auf CDs findet man sowas natürlich nicht.
Hier geht's zur Seite von Killarney.

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IRA
Abkürzung für die "Irish Republican Army" (Irisch-Republikanische Armee), gegründet 1915 als Befreiungsarmee. In neuerer Zeit kämpfte sie einen Guerillakrieg in Nordirland und verübte zahlreiche Bombenanschläge in Nordirland und Großbritannien.
Siehe auch Nordirland und UDA.

Irish Coffee
Süßer heißer Kaffee mit Whiskey und Sahne. Erwärmt und schmeckt.

Irland
Insel östlich von Amerika, nordwestlich von Europa. Einen Großteil der Fläche nimmt die Republik Irland ein, der Rest ist noch Teil Großbritanniens, siehe auch Nordirland.
Grünes, freundliches, ruhiges und wunderschönes Land.

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Jahreszeiten
Durch das Golfstromklima wenig ausgeprägt, ganzjährig über null Grad. Siehe auch Wetter.

Jaunting Cars
Pferdewagen mit je einer Achse und einem Pferd, angeblich typisch irisch, daher an größeren Touristenzentren (z.B. Killarney) darauf wartend, Leute mit verschachteltem Geschichtsbewusstsein mitzunehmen. Die Tiere exkrementieren außerdem auf die Wege.

Jugendherbergen
Siehe Unterkunft, Hostels.

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Klima
Ganzjährig mild, bedingt durch den Golfstrom, sehr wechselhaft. Siehe auch Wetter.

Kriminalität
Wenig. Aufpassen sollte man natürlich trotzdem.

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Leute
Sind entgegen dem verbreiteten Vorurteil sehr selten rothaarig.
Die am meisten freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die ich bisher kennengelernt habe, sind Iren. Wobei das natürlich aus Sicht eines Deutschen den anderen gegenüber auch ziemlich unfair ist. Sie sind sehr gesprächig, kontaktfreudig, gesellig und humorvoll. Deutsche sind mit dem (Vor?)Urteil behaftet, humorlos zu sein. Einfach mal in ein irisches Pub gehen, dort findet man viele davon.

Literatur
Siehe Bücher, außerdem die Bücher-Seite.

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Menhire

Längliche, aufrecht stehende Steine, teils einzeln, teils im Kreis, mitunter auch in sehr langen Reihen. In prähistorischen Zeiten zu unbekannten Zwecken errichtet. Manchmal mit Ogham beschriftet. Ebenso wie Dolmen sehr häufig, von klein bis groß, und über das ganze Land verstreut. Das Bild zeigt einen Steinkreis auf der Halbinsel Beara. Nicht ganz so häufig sind die prähistorischen Ringforts.

Mentalität
Ein überstrapaziertes Wort. Siehe Leute.

Musik
Dieser Bereich wurde auf die Musik-Seite ausgelagert.

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Nordirland
Der letzte Rest des ehemals gänzlich englisch besetzten Irlands. Die englische Politik siedelte mit zahlreichen finanziellen Vergünstigungen Protestanten an, und vermutlich deshalb steht Nordirland wirtschaftlich etwas besser da.
Meine unbedeutende Meinung dazu:
Niemand sollte eine Bombe legen.
Mauern in einer Stadt kann ich (als Berliner), ehrlich gesagt, nicht mehr sehen.
Besetzte Länder sind unzeitgemäß.

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Ogham
Eine Art Beschriftung an Menhiren. Besteht aus verschiedenen eingeritzten Strichen an den Kanten.

Orange
Farbe des Oranierordens nach Wilhelm von Oranien, einem protestantischen englischen König, assoziiert mit der Besetzung. Siehe auch Flagge, Nordirland, politische Gegenfarbe: Grün.

Ortsnamen
Fast immer in Englisch und Gälisch, oftmals ähnlich, manchmal unterscheiden sich die Namen deutlich voneinander. Vorsicht. Gerade an Bussen stehen oft nur die gälischen Varianten, und nicht nur deshalb sollte man die wichtigsten Namen schon mal gelesen haben.
Auf die Buchstaben gehören noch verschiedene Striche, aber die lasse ich aus Unsicherheit lieber weg.
Baile Atha Cliath - Dublin
An Gaillimh - Galway
Corcaigh - Cork
Cill Airne - Killarney
Luimneach - Limerick
Weiter schöne, aber eher kleine Ortsnamen sind:
Devilsbit
Freshford
Borris-in-Ossory
Dundrum
Baile Atha I (das ist ein "i"!)
Coolrain
Horse & Jockey (wirklich)
Folgen noch ein paar gälische Ortsbeschreibungen, die immer wieder und in eingeenglischten Kombinationen in Ortsnamen auftauchen.
Baile - Stadt (Bally...)
Cathair, Lios - Ringfort
Cill - Kirche (Kil...)
Cnoc - Hügel (Knock...)
Inis - Insel
Lough - See (vgl. Loch)
Sliabh - Berg (Slieve...)
Tra - Strand (z.B. Tra Li = Tralee)

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Patrick
Siehe St. Patrick.

Pferdewagen
Man kann Perdewagen mieten und auf meist vorgegebenen Routen sozusagen auf den Spuren der Tinkers durchs Land reisen. Sowas muss man vorher mögen, um es zu tun.

Pub

Das so genannte verlängerte Wohnzimmer der Iren. Die beste Gelegenheit, Irland, seine Leute, seine Kultur und sein Bier zu erleben, mit Glück sogar Tanz. Irgendwie kommt man immer ins Gespräch, jedoch seltener, wenn man mit seinem gesamten Kegelclub anreist. Siehe auch Crack, Bier, Musik und Leute.

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Radfahren
Siehe Fahrräder.

Regen
Auch nicht anders als in anderen Gegenden, vielleicht etwas mehr, etwas öfter und etwas kürzer. Siehe auch Wetter.

Ringforts

Prähistorische steinerne Ringwälle. Vermutlich zum Schutz der Stämme vor Feinden errichtet und möglicherweise sogar überdacht, hilft aber auch ohne Dach gut gegen treibenden Regen. Allein auf den Aran Islands gibt es mehrere, wie zum Beispiel das oben gezeigte Dun Aran oder das wahrscheinlich bekannteste Dun Aenghus.
Siehe auch Menhire und Dolmen.

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Shamrock
Dreiblättriges Kleeblatt, irisches Nationalsymbol. Diese Pflanze wächst angeblich nur in Irland. Anhand eines solchen Blattes soll der Heilige Patrick einst die Dreifaltigkeit veranschaulicht haben.

Souvenirs
Dies vor allem, damit Daheimgebliebene sich auf was gefasst machen können.
Man kauft gerne öko-assoziierende Wollpullover, Kristallwaren, verschiedene lokale Handwerkskunst, Guinness-Markenzeichen bzw. den unvermeidlichen Shamrock auf allen erdenklichen Artikeln zwischen Socken und imitierten Werbetafeln, Humor auf T-Shirts, Whiskey und allgemeinen Kitsch. Besonders Handwerkswaren sind in Touristenzentren erwartungsgemäß teurer.

Sport
Man kann zahlreiche Sportarten verüben, u.a. Angeln, Golf, Reiten, Segeln, Schwimmen, Kajak und Rudern.
Zum Wandern und Radfahren siehe Unterwegs.
Daneben gibt es die Sportarten für Leute, die keine Touristen sind. Dazu zählen vor allem Hurling und Gaelic Football. Bei beiden gilt es, einen Ball auf einem fußballähnlichen Feld über oder besser durch ein fußballähnliches Tor, nur mit nach oben verlängerten Seitenpfosten, zu praktizieren. Beim Hurling geschieht das mit einer Art Schläger, beim Gaelic Football, vereinfacht gesagt, mit verschiedenen weit auseinanderliegenden Körperteilen.
Siehe außerdem Fußball.

Sprachenlernen
Es gibt zahlreiche Sprachschulen, meist in den größeren Städten. Oft ist man in einer Gastfamilie untergebracht und hat ein paar Stunden (Gruppen-)Unterricht am Tag. Hinzu kommt natürlich der Smalltalk in der Gastfamilie und das allgemeine Leben.
Eine Schule, die ich sehr empfehlen kann, liegt auf der Halbinsel Beara im Südwesten und heißt Kilcatherine English Centre (siehe Links). Dort kommt zum Englischlernen noch die wunderschöne Landschaft und die Ruhe hinzu, wenn man's mag.

Steinkreise
Siehe Menhire.

St. Patrick
Der irische Nationalheilige (eigentlich Padraig). Kam um 400 als Sklave von Piraten nach Irland. Er konnte fliehen, kehrte jedoch später als Bischof nach Irland zurück. Mit viel Geschick christianisierte er das Land und soll es der Sage nach sogar von Schlangen und Eidechsen befreit haben (wahrscheinlich symbolhaft für die alten Religionen). Am 17. März begehen Iren in aller Welt den St. Patrick's Day, z.B. in New York mit einer großen Parade. Dann trägt jeder irgendetwas grünes und auch ein Shamrock-Abzeichen oder ein echtes Blatt, denn anhand eines dreiblättrigen Kleeblattes soll einst der Heilige einem Hochkönig die Dreifaltigkeit erklärt haben. Viele Iren tragen diesen Namen, und daher rührt auch die Bezeichnung Paddy für einen Iren.
Siehe auch Das Leben des Heiligen Patrick und Croagh Patrick.

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Tanzen
Es gibt natürlich Diskotheken, interessanter und eigener ist jedoch der irische Tanz, der mit Glück in Pubs mit Musik, jedoch seltener, dargeboten wird.
Der traditionelle irische Tanz besteht vereinfacht gesagt aus ballettartigen Sprüngen, meist mit "züchtig" angelegten Armen. Außerdem natürlich Steptanz, zur Perfektion getrieben in den bekannten Shows Riverdance und Lord of the Dance. Traditioneller geht es auf dem Lande zu, aber dort natürlich auch sehenswert. Siehe auch Musik.

Torf
Noch ein schwarzes Gold in Irland. Da Irland ziemlich reich an Sümpfen (Bogs) ist, hat man schon früh den Torf von Hand mit dem Sléan, einem schmalen langen Spaten, gestochen, getrocknet und zum Heizen verwendet. Seit der Gründung des staatlichen "Torfamtes", Bord na Móna, im Jahre 1950 wurde Torf zunehmend maschinell abgebaut. Das jedoch hat zu einem starken Rückgang der Sumpfgebiete geführt. Es gibt inzwischen zahlreiche Bog-Schutzgebiete. In ländlichen Gebieten sieht man des öfteren die scharfen Abbaukanten der Maschinen und die charakteristisch aufgestapelten Torfstrünke. Meist werden aus ihnen dann Torfbriketts hergestellt.
Böse Zungen behaupten, das andere schwarze Gold Irlands, Guinness, weise einen leichten Torfgeschmack auf.

Touristen
Die Leute, die am lautesten über Massentourismus und Kommerzialisierung wehklagen, sind Touristen. Man selbst ist natürlich ganz anders, kauft keinen Schund, erhält die Natur, benimmt sich nicht unmöglich - nein, die Massen sind's, die schaden. Jedes Volk hat da so seinen eigenen Stempel, den es aufgedrückt erhält.
Was also soll man tun? Die Ansammlungen meiden und nur abgelegene Gegenden besuchen?
Im Übrigen findet man in Irland relativ wenige der Sauf-Feier-Bade-Touristen.
Jedem seins.

Trampen
Heißt auf englisch übrigens to hitchhike. Ein Tramp ist ein Vagabund.
Wer's versuchen mag: siehe Anhalter.

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UDA
Abkürzung für "Ulster Defence Association", dem unionistischen Gegenstück zur IRA, nicht jedoch was die Wahl der Mittel betrifft. Die Wahl der Ziele hingegen unterliegt kaum Einschränkungen. Siehe auch Nordirland.

Unterkunft
Bed and Breakfast, kurz B&B, von recht günstig bis recht teuer, freundliche Gastgeber, meist sehr familiär, üppiges Frühstück.
Ferienwohnung / Ferienhaus, meist unter der Bezeichnung cottage, überall und in den verschiedensten Ausführungen zu finden, Selbstversorgung.
Camping: könnte eine feuchte Angelegenheit werden; manchmal kann wild oder bei Hostels gecampt werden, wenn man freundlich fragt; Campingplätze in Touristengegenden, oft recht klein.
Hostels: Jugendherbergen. Verglichen mit anderen Arten der Unterbringung billig. Man lernt viele Leute kennen, allerdings können diese vielen Leute manchmal auch schnarchen. An sehr belebten Orten sollte man auf sein Gepäck Acht geben.
Hotels: teuer. Übergang zwischen edlen B&Bs und Hotels fließend. Manchmal in einem alten Schloss untergebracht.

Unterwegs
Auto: sehr praktisch, schnell.
Anhalter: man wird fast immer mitgenommen. Interessant.
Busse: günstig, sehr ausgedehntes Busnetz.
Eisenbahn: nur wenige Linien zwischen großen Städten.
Fahrrad: sehr gesund. Billig, und man kommt überallhin.
Flugzeug: meist Einreise nach Dublin oder Shannon.
Pferdewagen: gibt es zum Mieten für Zigeuner und solche, die es werden wollen.
Wandern: sehr gesund, es gibt viele auch längere Wanderwege.
Yacht: Kabinenboot mieten und auf dem Shannon gondeln.

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Vegetation
Sehr abwechslungsreich. Nur 8% der Fläche Irlands sind Wald, aber man ist kräftig am Aufforsten (aus Ertragsgründen meist Nadelhölzer). Meist sumpfige Weidewiesen, aber eben auch Wälder, Palmen, wilde Hecken, Rhododendron und allerlei Arten von Blumen. Selbst im Herbst noch bunt blühende Landschaften. Auf dem Burren seltene Orchideenarten.

Vorurteile
Alle Vorurteile sind falsch.
Rote Haare: In Irland gibt es zwar mehr Menschen mit roten Haaren als anderswo, aber nicht viel mehr. Woher dieses Gerücht stammt, weiß ich leider nicht.
Bomben und Straßenschlachten: Zur Zeit ist man sowieso dabei, einen Frieden für Nordirland zu finden. Jedoch auch in dunkleren Zeiten hat es in der Republik keine Anschläge wie in "Nordirland" gegeben, vom Mord an Lord Mountbatton auf seiner Jacht mal abgesehen.
"Insel am Rande der Zeit" u.ä.: Irland ist ein modernes Land wie viele andere, zusammen mit den dazugehörigen Vor- und Nachteilen. Es hat zur Zeit das höchste Wirtschaftswachstum in der EU, insbesondere im Bereich der vielzitierten "New Economy" (d.i. der Glaube daran, dass die Leute durch das Internet insgesamt mehr konsumieren). Bereits in kleineren Städten gibt es in der Regel ein Internet-Cafe, was ich zum Beispiel vom ach so fortschrittlichen Deutschland nicht behaupten möchte. Selbstverständlich gibt es verträumte Ecken. Trotzdem kann ich es vor diesem Hintergrund nicht verstehen, warum Irland in wirklich verträumten Publikationen und Vorträgen von verträumten Leuten und damit letztlich auch in der öffentlichen Meinung immer noch als verschroben rückständiges Agrarland begriffen wird.
Feuchtigkeit: Es regnet mitnichten die ganze Zeit. Siehe Wetter.

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Wandern
Eigentlich die beste Art, in Irland zu sein. Nachteilhaft ist nur, dass man nicht sehr weit kommt, und Spezialschönheiten liegen manchmal recht weit auseinander. Andersherum jedoch sieht man so die kleinen Dinge am besten, ist sein eigener Herr und kommt auch in Gegenden abseits der Straßen. Empfehlenswert sind natürlich wasserfeste Schuhe, denn manchmal wird es ein wenig matschig. Im Normalfall darf man auf den Feldern laufen, nur sollte man immer die Gatter wieder schließen, denn ansonsten rennen die Schafe plötzlich auf der Straße herum. Auf den zahlreichen langen angelegten Wanderwegen gibt es ab und zu kleine Brücken über die Zäune, denn dort hinüberzusteigen kriegen Schafe offensichtlich nicht gebacken.
Siehe Unterwegs.

Weihnachten
Hier ein kleiner Überblick über irische Weihnachtsbräuche.
Eine Kerze im Fenster: Am Weihnachtsabend wird eine brennende Kerze ins Fenster gestellt, zum einen, um symbolisch Maria und Joseph auf ihrer Suche nach einer Unterkunft willkommen zu heißen, und zum anderen, um einem wandernden Priester einen Ort zu zeigen, an dem er eine Messe lesen kann, welchletzteres während der "Penal Times" verboten war. Zu diesem Brauch gehört auch, dass das jüngste Mitglied des Haushalts die Kerze anzündet und ein Mädchen namens Mary sie wieder ausmacht.
Der gedeckte Tisch: Nach dem Abendessen am Weihnachtsabend wird der Tisch neu gedeckt. Dazu gehört ein mit Gewürzen und Rosinen gefülltes Brot, ein Krug mit Milch und eine große brennende Kerze. Die Haustür wird unverschlossen gelassen, auch hier, um Maria und Joseph (oder einen anderen Reisenden) willkommen zu heißen.
Die Zaunkönig-Prozession: Nach einer alten Geschichte verriet einst ein Zaunkönig eine gegen Soldaten gerichtete Operation. Aus Rache wurde früher ein Zaunkönig erlegt und am Tag des heiligen Stephen auf einem Stock von Haus zu Haus getragen. Heute hat man das auf Haus-zu-Haus-Besuche beschränkt, möglicherweise aus Mangel an Zaunkönigen. (Ich bin nicht so ganz sicher ob ich das alles richtig übersetzt habe...)
Stechpalmenring: Einst eine billige Methode, das Haus zu Weihnachten zu schmücken. Der Schmuck wird am 6. Januar abgenommen. Dies vorher zu tun, bringt Unglück.
Der traditionelle gälische Gruß anstelle des gewöhnlichen "Merry Christmas" lautet Nollaig Shona Duit, ausgesprochen etwa "nall-ig han-a dit".
Frohes Fest!

Wetter
Würde Bände füllen. Es ist sehr wechselhaft, Nebel, Regen, Sonne, warm, kühl, Wind, Sturm, Flaute, und das alles innerhalb einer Stunde. Irland liegt direkt am Golfstrom und genießt dadurch ein sehr mildes und feuchtes Klima. Unter anderem wachsen vielerorts ganzjährig Palmen.

Whiskey
Bitte nicht mit dem schottischen Whisky verwechseln. Es gibt noch zwei Brauereien, eine in Nordirland und eine bei Cork. Der reinste Whiskey heißt Malt. Übrigens bedeutet das gälische Wort Uisce lediglich Wasser (!), erst der Zusatz beatha macht aus dem Wasser den Whiskey.

Wohnmobil, Wohnwagen
Kleine Warnung: stellenweise recht schmale und kurvenreiche Straßen, trotzdem zu Recht beliebt.
Im Übrigen siehe Auto.

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Yacht
Auf dem Shannon kann jeder Freizeitkapitän auch ohne diese komischen Scheine ein Kabinenboot mieten und herumfahren. Man wird kurz eingewiesen, in die Gegend und Regeln auf dem Wasser (in dieser Region gibt es keinen regulären Schiffsverkehr), und dann geht's los. Die Hinweise über Wetter- und Gewässerbedingungen sollte man unbedingt befolgen, auch wenn sie übertrieben erscheinen. Athlone ist das Zentrum der Freizeitkapitäne.
Siehe Unterwegs.

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Zeit
Unwichtig, zweitrangig, nebensächlich, irrelevant, vernachlässigbar.

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© Norbert Kulawik,